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Die schöne blaue Donau

Der Donauradweg ist geradezu ein Rad-Touristen-Mekka. Rund um die Saison trifft man mehrfach täglich auf große Reisegruppen (zu erkennen an den identischen Gepäcktaschen). Dazwischen immer wieder Individualreisende in größeren und kleineren Gruppen.

Der Radweg kann grob in drei Abschnitte aufgeteilt werden. Bis etwa Budapest ist der Radweg gut ausgebaut und viel befahren, danach ist vor allem wegen des Konflikts im ehemaligen Yugoslavien der Tourismus nicht so gut entwickelt.

Deutschland - von Donaueschingen bis Passau

Österreich - von Passau über Wien bis Bratislava

Passau verlässt man auf der rechten Flussseite und folgt der Landstraße auf einem etwas schmalen Geh-und Radweg bis zum nächsten Flusskraftwerk. Ab dann geht es auf sehr ordentlichen Radwegen de facto bis Wien. Bevor man Linz erreicht, durchfährt man die Schlögener Schlinge, in der eine Überquerung der Donau per Fähre ansteht. Je nach Jahreszeit ist die lange Bootsfahrt empfehlenswert - da kann man die Laubfärbung im Herbst genießen.

Die Ausfahrt aus Linz führt durch eine Parkanlage mit Aussicht auf den Hafen und das Industriegebiet. Bald ist man wieder im Grünen und folgt der Donau bis Melk. Das Kloster ist sehenswert, als "Zuckerl" findet man im Ort Schließfächer fürs Gepäck und große Fahrradständer. Lob!

Nach Melk kommt man durch die Wachau, der Radweg führt links der Donau am Hang entlang. Der kleine Anstieg wird mit schöner Aussicht belohnt und Krems, am Ende der Wachau, ist die Hauptstadt der Pallatschinke.

Auf dem letzten Stück nach Wien zu führt der Radweg (links der Donau) ein Stück neben der Autobahn entlang. In diesem Bereich ist er wenig sehenswert und schnell durchfahren. Als Alternative bietet sich der Radweg rechts der Donau oder eine "Abkürzung" über den Wienerwald an: Tulln-Königstetten-Hainbuch-Scheiblingstein-Wien.

Slowakei und Ungarn - von Bratislava bis Budapest