Federgabel
Eine Federgabel verbindet das Vorderrad mit dem Rahmen des Fahrrads. Sie ist drehbar im Rahmen gelagert und kann Bodenunebenheiten durch einfedern ausgleichen. Federgabeln unterscheidet man anhand ihrer Größe (24“, 26“, 28“), ihrer Ausfallenden (Schnellspanner, Schraubachse, Steckachse), ihres Schaftes (Gewinde, AheadSet, unterschiedliche Durchmesser), des Federweges und Federungssystems.
Es gibt folgende Federungssysteme:
- Stahlfeder, ungedämpft „Reibungsdämpfung“
- Elastomerfeder, ungedämpft
- Luftfeder mit Öldämpfung
- Stahlfeder mit Öldämpfung
- Stahlfeder/Luftfeder mit Öldämpfung
Öldampfungen sind im wesentlichen in zwei Systeme untergliedert:
- Patronendämpfer
- Dämpfung im offenen Ölbad
An Federgabeln gibt es, je nach System und Konfiguration unterschiedliche Einstellmöglichkeiten.
In Klammern die beeinflussten Parameter
Federung:
- Federvorspannung (Ansprechverhalten, Zeitpunkt des Durchschlags)
- positive Luft (Dämpft das Einfedern)
- negative Luft (Veringert die Anfangsreibung)
- Federwechsel (Härte der Federung)
- Federweg
- Lockout (blockiert die Gabel zum Bergauffahren)
Dämpfung:
- Druckstufe (Einfederverhalten)
- Zugstufe (Ausfedergeschwindigkeit)
- Ölviskosität (Stärke der Dämpfung)
- Progressivität (die Dämpfung ist abhängig von der Einfedergeschwindigkeit)